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Was sind zusammengefasst die Folgen der Vasektomie?

Bei der Vasektomie werden ausschließlich die Samenleiter durchtrennt. Da die Samenleiter als Transportweg für die Samenzellen dienen, bedeutet dies, dass jene Samenzellen nach dem Eingriff nicht mehr in die Samenflüssigkeit gelangen. Wichtig ist es, eine Vasektomie klar von einer Kastration zu unterscheiden. Die Hoden werden bei der Sterilisation des Mannes nicht entfernt. Es sind keine Folgen an Penis oder Hoden zu erwarten, sämtliche sexuellen und hormonellen Funktionen werden unverändert aufrechterhalten. Dazu zählen u.a. das Interesse an Sex (auch Libido genannt) oder die Körperbehaarung. Es wird weiterhin Samenflüssigkeit produziert. Erektionen und Ejakulationen finden weiterhin statt.

Die Folge einer Vasektomie - und somit der einzige Unterschied zum Zustand vor der Vasektomie - ist der, dass nun keine Samenzellen/Spermien im Ejakulat mehr vorhanden sind. Dieser Unterschied ist für den Mann bzw. das Paar allerdings nicht zu sehen oder zu spüren, da das Sperma zum größten Teil aus einem Sekret besteht, das als Träger der Samenzellen dient. Der Anteil der Samenzellen ist so gering, dass die fehlende Menge nicht ins Gewicht fällt.

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Autor: Dirk Sadrinna