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Kann es bei der Vasektomie zu Komplikationen kommen?

Wie bei allen operativen Eingriffen, muss die Antwort hier „ja“ lauten. Komplikationen sind während und nach dem Eingriff nicht vollständig auszuschließen und ein medizinisches Risiko besteht. Allerdings ist dieses bei einer Vasektomie sehr gering. In sehr seltenen Fällen können u.a. auftreten:

  • Blutungen und Infektionen (sehr selten)
  • Hoden- oder Nebenhodenentzündung (extrem selten)
  • ausbleibender Erfolg, d.h. weiterhin Spermien im Ejakulat (sehr unwahrscheinlich / 1:1000)

Selbst wenn der Eingriff perfekt durchgeführt wurde, kann es vorkommen, dass weiterhin Spermien im Ejakulat vorhanden sind. Es gelangen in diesem Fall trotz der Vasektomie Samenzellen in die Samenflüssigkeit. Der Grund dafür ist, dass die durchtrennten Samenleiter wieder zusammengewachsen sind und erneut durchlässig für Samenzellen geworden sind. Man spricht hier von einer Rekanalisation, die im Allgemeinen innerhalb der ersten 2-3 Monate nach dem Eingriff vorkommt (in sehr seltenen Fällen auch noch Jahre nach der Vasektomie-Durchführung).

Das persönliche Beratungsgespräch spielt hier eine zentrale Rolle: Ein seriöser Facharzt wird währenddessen alle möglichen Risiken nennen und verständlich erklären. Bestehende Fragen, wird sie der Urologe entsprechend kompetent beantworten können.

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Persönliche Vasektomie-Beratung: Die Webseite vasektomie-experten.de wurde zu Informationszwecken erstellt und ersetzt nicht die persönliche Beratung und Behandlung durch einen ausgebildeten Facharzt für Urologie.

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Autor: Dirk Sadrinna