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Wie hoch sind die Kosten für eine Vasektomie?

Die Gesamtkosten für eine Sterilisation des Mannes

Die Kosten einer Vasektomie liegen in Deutschland zwischen 400 und 600 Euro. Ein Grundbetrag für die reine Operation richtet sich nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ), die weiteren Komponenten können je nach Arztpraxis variieren und sind schwer pauschal festzulegen. Zusammengesetzt sind die Gesamtkosten folgendermaßen

Die Vasektomie und Ihre Vorteile - Alternative Methoden der Empfängnisverhütung und deren Kosten

Es handelt sich bei der Sterilisation des Mannes um eine der effektivsten Methoden der Empfängnisverhütung, die es heute gibt. Die Vasektomie ist nachgewiesen mit die sicherste Art und Weise der Empfängnisverhütung. Allerdings zählt sie auch mit Sicherheit zu einer Form der Empfängnisverhütung, welche wohlüberlegt werden muss. Die Entscheidung zur Vasektomie trifft man nicht leichtfertig. Da es sich um eine endgültige Entscheidung handelt, sollte die Familienplanung abgeschlossen sein und der Wunsch nach weiteren Kindern nicht mehr vorhanden. Die Entscheidung trifft man am besten auch zusammen mit seinem Partner bzw. seiner Partnerin. Bis eine endgültige Entscheidung für oder gegen die Sterilisation des Mannes getroffen wurde, findet mindestens ein Aufklärungs- und Beratungsgespräch mit dem behandelnden Urologen statt.

Der kompetente Urologe lädt seinen Patienten zum Beratungsgespräch ein

Das erste Gespräch findet meist mit dem Partner oder der Partnerin statt. Wenn man zu dem Schluss kommt, dass die Vasektomie die ideale Lösung zur Empfängnisverhütung ist, wird der Arzt den Patienten bei seinem Entscheidungsprozess aktiv begleiten. Der Facharzt geht im Einzelgespräch alle Vorteile und Nachteile durch und erläutert auch den Prozess einer Operation und spezielle Fragen. Eine häufige jedoch unbegründete Angst der Patienten ist, dass sich das Empfinden beim Geschlechtsverkehr negativ verändern könnte. Das ist nicht der Fall. Alles bleibt wie zuvor, d.h. Lustgefühl, Erektionsfähigkeit sowie Ejakulation verändern sich nicht. Das Risiko einer Schwangerschaft hingegen bleibt erspart. Deshalb berichten einige Patienten sogar vom gegenteiligen Fall, dass der Geschlechtsverkehr sich nach der Vasektomie verbessert hat. Der psychische Druck, die innerliche Angst ein Kind zu zeugen, fällt von einem ab und man kann den Geschlechtsverkehr ganz unbekümmert genießen. Eine andere, oft gestellte Frage ist die nach den Kosten einer Sterilisation. Im Folgenden wird erläutert wie sich die Kosten zusammensetzen.

Die Kosten einer Vasektomie

Die Gesamtkosten der Sterilisation des Mannes beinhalten nicht nur die Operation selbst, sondern auch die Betreuung vor der Operation sowie die Nachbetreuung. Die Vasektomie-Experten legen stets großen Wert auf die Zufriedenheit ihrer Patienten. Es wird eine ganzheitliche Versorgung angeboten und umfassend informiert. Für jedwede Fachfragen stehen die Experten zur Verfügung, auch was die Kosten der Vasektomie anbelangt. Grundsätzlich kann festgehalten werden, dass die Kosten einer Vasektomie immer etwas variieren können und sie z.B. davon abhängen, welche Art der Narkose bei der entsprechenden Vasektomie-Methode angewandt wird. Die Kosten setzen sich allgemein aus den folgenden Komponenten zusammen:

  • Beratung und körperliche Untersuchung
  • Blutabnahme
  • Die Operation selbst
  • Die Nachbetreuung nach der Operation, inklusive der Nachkontrolle und Spermiogramm

Im persönlichen Beratungsgespräch mit dem behandelnden Facharzt werden die individuellen Kosten genannt und erklärt. In der Regel übernehmen die Krankenkassen die Kosten der Vasektomie nicht. Im Großteil der Fälle handelt es sich um eine Wunschleistung, die keine medizinische Notwendigkeit hat. Sollte ein medizinischer Grund für die Vasektomie vorliegen, sollte der Patient mit seiner Krankenversicherung klären, inwieweit die Kosten übernommen werden können. Konkret befinden sich die Gesamtkosten in Deutschland in einem Rahmen von 400 und 600 Euro. Verglichen mit anderen Verhütungsmitteln gehört die Vasektomie langfristig gesehen zu den günstigsten.

Im folgenden Abschnitt werden die einzelnen Komponenten beschrieben:

Beratung und körperliche Untersuchung
Das persönliche Beratungsgespräch dient einerseits dazu den Patienten kennenzulernen und einzuschätzen, ob eine Vasektomie geeignet ist und andererseits dazu eine körperliche Untersuchung durchzuführen. Für den ersten Teil erhält der Patient in der Regel einen Fragebogen, den er ausfüllen sollte. Außerdem wird ihm die Gelegenheit gegeben alle Fragen zum Prozess zu stellen. Bei der körperlichen Untersuchung kann der Arzt feststellen, ob die Samenleiter gut aufzufinden sind und alle körperlichen Kriterien erfüllt werden, damit eine Vasektomie infrage kommt.

Blutabnahme
Es wird entweder bereits beim Beratungsgespräch oder zu einem separaten Termin Blut des Patienten abgenommen. Vor einer anstehenden Operation ist das sinnvoll, damit man die Gerinnungswerte im Blut bestimmen kann. Es kann auf diese Weise eine Gerinnungsstörung des Patienten vor der OP ausgeschlossen werden.

Operation
Die eigentliche Vasektomie setzt sich aus der Narkose und dem operativen Eingriff zusammen. Normalerweise genügt es den Patienten lokal, d.h. am Skrotum, zu betäuben. Wünscht der Patient eine Vollnarkose ist auch diese möglich. Dadurch erhöhen sich die Kosten allerdings. Für die Durchtrennung der Samenleiter wird die Haut am Hodensack eröffnet, die Samenleiter freigelegt, durchtrennt, die dadurch entstandenen Enden werden undurchlässig gemacht und die Öffnung der Haut wird wieder sauber verschlossen. Je nach dem, welche OP-Methode angewendet wird – es stehen die klassische Methode und die No-Scalpel-Vasektomie zur Verfügung – können sich auch hier die Kosten unterscheiden.

Nachkontrolle und Spermiogramme
In den meisten Fällen werden zwei Termine zur Nachkontrolle gemacht. Es wird bei den Untersuchungen kontrolliert, ob die Operationswunde gut verheilt ist. Darüber hinaus wird mit einer frischen Probe des Ejakulats ein Spermiogramm angefertigt. Mithilfe dessen kann im Labor festgestellt werden, ob sich noch intakte (also befruchtungsfähige) Samenzellen im Ejakulat befinden. Die zweite Nachuntersuchung ist notwendig, wenn beim ersten Spermiogramm noch Samenzellen nachgewiesen werden konnten.

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Autor: Dirk Sadrinna