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Welche Operationstechniken gibt es?

Es gibt in Deutschland zwei Operationsmethoden, die sich etabliert haben. Das sind die Ligaturtechnik sowie die Non-Skalpell-Vasektomie. Beide Techniken sind gleichermaßen sicher und unkompliziert. Es geht hierbei vielmehr um die Präferenz des Patienten oder des Arztes. Einige Urologen führen beide OP-Methoden durch, andere spezialisieren sich auf eine der beiden. Welche Methode der eigene behandelnde Arzt durchführt, kann man als Patient entweder auf der Praxiswebseite herausfinden oder telefonisch erfragen.

Die beiden Techniken unterscheiden sich in der Vorgehensweise des Operateurs. Die Ligaturtechnik wird auch als konventionelle oder klassische Vasektomie bezeichnet, weil sie die ursprüngliche Art und Weise ist, um eine Sterilisation durchzuführen. Es wird dabei ein kleiner Schnitt mithilfe eines Skalpells vorgenommen, um die Haut am Hodensack zu öffnen und die Samenleiter freizulegen.

Bei der Non-Skalpell-Vasektomie verzichtet der Operateur auf ein solches Operationsmesser. Die Haut wird stattdessen punktiert und mit einer speziellen Klemme so weit gedehnt, dass eine Öffnung entsteht. Diese Methode ist modern und schonend. Sie kann beispielsweise bevorzugt werden, wenn der Patient Angst vor einem Skalpell hat.

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Autor: Dirk Sadrinna