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Kann nach einer Vasektomie alles wieder rückgängig gemacht werden?

Grundsätzlich kann diese Frage mit Ja beantwortet werden. Es muss jedoch ein Aber folgen. In vielen Fällen besteht die Möglichkeit, die bei der Vasektomie durchtrennten Samenleiter chirurgisch wieder zu verbinden und somit für Samenzellen durchlässig zu machen. Hier handelt es sich um einen mikrochirurgischen Eingriff, der als Vasovasostomie oder Refertilisierung bezeichnet wird. Die Vasovasostomie ist, gerade im Vergleich zur Vasektomie, ein komplizierter Eingriff. Die Erfolgsrate ist weit geringer als die der Sterilisation des Mannes und auch die Kosten bewegen sich in einem höheren Rahmen. Als Faustregel gilt: je kürzer die Vasektomie zurückliegt, desto höher ist die Erfolgschance. Bei bis zu drei Jahren kann der Patient zuversichtlich sein, nach zehn Jahren wird die Aussicht nicht mehr gut sein.

Wichtig: Wer sich mit dem Gedanken trägt eine Vasektomie als Art der Verhütung vornehmen zu lassen, sollte sie als endgültigen Vorgang betrachten, d.h. dass man tatsächlich ein Leben lang zeugungsunfähig bleiben wird. Seriöse Urologen und Fachärzte weisen nachdrücklich darauf hin, dass die Durchführung der Vasektomie nur sinnvoll ist, wenn tatsächlich kein Kinderwunsch mehr besteht und die Familienplanung abgeschlossen ist. Beide (Mann und Partnerin) sollten sich hier sicher sein.

 

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Autor: Dirk Sadrinna